Wärmepumpe gegen Ölheizung – Dank 45% Förderung

Familie Böhm aus Heinsberg entschied sich dazu ihre alte Ölheizung lieber früher als später gegen eine Wärmepumpe zu tauschen. Neben der Förderung von 45% war auch Klimaschutz ein wichtiger Anreiz für den Umstieg. 

Im Gespräch mit Familie Böhm

Familie Böhm hat ihr Einfamilienhaus in der Nähe von Heinsberg 2011 bewusst gebraucht erworben. Schon damals wollte Herr Böhm lieber selbst Hand anlegen und Schritt für Schritt in sein Eigenheim investieren. Das spart Kosten und macht stolz. Küche und Bad, als auch die gesamte Dämmung des Hauses sind vollständig in Eigenleistung saniert worden. Der Tausch der Ölheizung aus dem Jahr 2004 – damals noch kein Thema. 

10 Jahre später sieht das anders aus. Die Kinder sind aus dem Haus und der jährliche Ölverbrauch ist auf lediglich 700 Liter gesunken. Der Öltank mit 6.000 Liter Fassungsvermögen, wirkt nun überdimensioniert und aus der Zeit gefallen. “Irgendwann kam die Frage auf: Was wird mit der Heizung.” erinnert sich Herr Böhm.

Nach 17 Jahren Betrieb war zunehmend ein Defekt zu befürchten. “So schnell bekommst du keine neue Heizung., schätzt Herr Böhm mit Blick auf den Heizungsmarkt. “Besonders durch den aktuellen Handwerkermangel. Wenn Sie eine Anfrage stellen, kommt erst jemand in einem Vierteljahr vorbei. “ Daher beschlossen die Böhms den Heizungstausch lieber früher als später anzugehen. 

Auch die staatliche Förderung von 45% beim Tausch einer alten Ölheizung gegen ein erneuerbares Heizsystem und die Dringlichkeit der Klimakrise bewegte Familie Böhm schnell zu handeln. “Jetzt ist die Zeit aus Umweltschutzgründen etwas zu tun. Ob ich in 5 Jahren eine kaputte Heizung habe und 25.000€ in die Hand nehmen muss oder ich mache es jetzt und nutze die Förderung.” fasst Herr Böhm seine Beweggründe zusammen.

Das fossile Energien ausgedient haben und immer teurer werden, nehmen auch die Böhms deutlich wahr. Schon heute zahlen sie 284€ Stromkosten im Monat. Wer Preissteigerungen entgehen möchte, muss nach umweltfreundlichen Alternativen suchen. Die Gasheizung war daher keine Option für die Familie. “Für mich ist das kein Umweltschutz, wenn ich von einem fossilen Träger zum nächsten gehe.”, so Herr Böhm Aber auch die reine Elektroheizung und Solarthermie konnten nicht überzeugen. “Ich hatte auch einen Anbieter für Elektroheizungen da – die sind schon relativ teuer. Außerdem hatte ich erst überlegt nur Solar zu machen, aber da reicht die Kapazität gar nicht. “, erinnert sich Herr Böhm an den Auswahlprozess. 

Die Entscheidung für die Wärmepumpe fiel letztlich nicht schwer: “Ich fand die Technologie an sich schon interessant und ich habe mehrfach von Leuten gehört, die das auch haben.” so Herr Böhm Nach Jahren der Erprobung, hält er die Wärmepumpe für ausgereift. Vaillant bietet als deutsches Unternehmen mit gutem Ruf zusätzliche Sicherheit.

Auch bei der Mobilität möchten die Böhms künftig umdenken. Denn obwohl aktuell noch Diesel in den Tank fließt: Das Hybrid-Auto schon bestellt. Passend zum Hybrid-Auto, wäre auch eine Photovoltaikanlage zum Laden des Autos eine Option für die Böhms. 

“Ich hatte mir ursprünglich ein Angebot inkl. Einer PV-Anlage machen lassen. Die Investitionssumme konnte ich nicht in Vorkasse gehen. Da habe ich gesagt, mache ich erstmal die Hälfte und nachdem ich die 45% der Förderung zurückgekriegt habe, mache ich nächstes Jahr die Solaranlage wieder mit Wegatech.” erklärt Herr Böhm. Er zeigt damit erneut, dass die energetische Sanierung auch ohne hohe Investitionssummen finanzierbar ist, wenn man es Stück für Stück angeht. Alternativ finden die Böhms auch Mietmodelle, bei denen die Anfangsinvestition ganz entfällt und durch eine monatliche Miete ersetzt wird, spannend. 

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