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Fragen und Antworten

Photovoltaik und Stromspeicher

Durch die Installation einer Photovoltaikanlage lassen sich Ihre monatlichen Stromkosten deutlich senken. Zugleich sichern Sie sich ab vor weiteren Preissteigerungen auf dem Strommarkt. Durch verschiedene Förderungen entsteht ein zusätzlicher finanzieller Anreiz.

Photovoltaikanlagen arbeiten vollkommen klimaneutral und stoßen kein CO2 aus. Die für die Produktion aufgewendete Energie hat sich in Mitteleuropa in unter 2 Jahren amortisiert und die Anlage produziert fortan klimaneutralen Strom. Mit jeder kWh Solarstrom tragen Sie dazu bei, die Klimaerwärmung einzudämmen und den Ausstoß von Schwefeldioxiden und Stickstoffoxiden zu verringern, was zu einer Säuberung der Luft beiträgt.

Im Vergleich zu weniger erprobten Erneuerbaren Energien, wie der Geothermie beispielsweise, besitzen Photovoltaik und Windkraft eine hohe Marktreife. Während Windanlagen eine große Anfangsinvestition erfordern und in der Regel nur in Form von Windparks realisiert werden, steht Photovoltaik Jedem offen. Von der Integration im Taschenrechner, über die Installation auf Ihrem Hausdach, bis hin zum Megawatt Solarpark ist die Anwendung von Photovoltaik kostengünstig, einfach umsetzbar und technologisch ausgereift.

Photovoltaikmodule wandeln Energie aus Sonnenlicht in Strom um, indem sie den sogenannten photoelektrischen Effekt nutzen. Ein Modul besteht aus mehreren verbundenen kristallinen Silizium-Solarzellen. Trifft Sonnenlicht auf die Zellen werden Elektronen in der Zelle angeregt und wandern über ein Kabel. Eine Bewegung von Elektronen ist gleichbedeutend mit Strom. Dieser kann nun direkt verbraucht, in einem Stromspeicher zwischengespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Mehr zu  Funktion und Aufbau einer PV-Anlage

Photovoltaik ist die direkte Nutzung von Sonnenenergie zur Erzeugung von Strom. Solarthermie bedeutet die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie. Diese kann dann z.B. zur Brauchwassererwärmung genutzt werden. Eine Alternative zur Heizungsunterstützung durch Solarthermie stellen Brauchwasser-Wärmepumpen dar.

Die wichtigste Komponente einer Photovoltaikanlage ist das Photovoltaikmodul, welches den Solarstrom erzeugt. Das Modul wird zumeist mithilfe einer Unterkonstruktion parallel am Dach befestigt. Der in den Photovoltaikmodulen erzeugte Strom wird anschließend über Solarkabel zu einem Wechselrichter geleitet. Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom (DC) in gebräuchlichen Wechselstrom (AC) um. Anschließend kann der Strom direkt ins Stromnetz eingespeist, selbst verbraucht oder durch einen Solarstromspeicher gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Bei der Netzeinspeisung ist zusätzlich ein Einspeisezähler nötig, der misst wie viel Strom ins Netz abgegeben wird.

Eine Photovoltaikanlage erzeugt nicht rund um die Uhr Strom. Durch die Installation eines Stromspeichers können Sie Ihren tagsüber erzeugten Solarstrom speichern und auch in den Morgen- und Abendstunden nutzen. Der Effekt: Ihr Eigenverbrauch erhöht sich und Ihre Stromrechnung verringert sich weiter. Ob sich eine Speichernachrüstung auch bei einer bereits bestehende Anlage lohnt, hängt maßgeblich von der Höhe Ihrer Einspeisevergütung ab. Wenn Sie bei uns eine Anfrage stellen, prüfen wir immer auch die individuelle Wirtschaftlichkeit einer Nachrüstung.

Ja, auch bei einer bewölkten Wetterlage erzeugt Ihre Photovoltaikanlage Strom, denn es ist immer noch Sonneneinstrahlung vorhanden. Das merken Sie auch daran, dass es weiterhin hell bleibt. Allerdings wird an bewölkten Tagen deutlich weniger Strom erzeugt als an sonnigen Sommertagen. Bei der Planung einer PV-Anlage wird daher immer ein standortabhängiger durchschnittlicher Jahresertrag ermittelt.

Die ideale Ausrichtung einer Photovoltaikanlage ist eine Südausrichtung mit einem Neigungswinkel von 30 Grad. Aber auch bei anderen Ausrichtungen wird Ihr Ertrag oft nur unwesentlich gemindert. Eine Ost-West-Ausrichtung ist auch gut geeignet. Wenn Sie hauptsächlich in den Morgen- und Abendstunden Strom verbrauchen, können Sie mit einer Ost-West-Ausrichtung sogar Ihren Eigenverbrauch steigern. Eine Nordausrichtung ist in den meisten Fällen noch unwirtschaftlich. Ausnahmefälle bilden Dächer, die eine sehr flache Neigung aufweisen.

Idealerweise empfiehlt sich eine Dachneigung von 90 Grad zum Sonnenstand. In Norddeutschland sollte Ihre Dachneigung daher höher sein als in Süddeutschland. Bei einer Südausrichtung erreicht eine Photovoltaikanlage ihr Optimum bei einem Neigungswinkel von 30 Grad. Aber auch starke Abweichungen mindern den Ertrag bei einer Südausrichtung nur unwesentlich, weshalb eine zusätzliche Aufständerung der Module selten nötig ist. Bei einer Ost-West Anlage sollte der Neigungswinkel Ihres Daches etwas flacher sein. Besitzen Sie ein Dach mit einer Neigung von weniger als 10 Grad, handelt es sich um ein Flachdach und Ihre Anlage wird zusätzlich aufgeständert.

Grundsätzlich sind alle in Deutschland üblichen Dacheindeckungen, wie Ziegel, Schiefer oder Trapezblech für die Installation von Photovoltaikanlagen geeignet. Je nach Dacheindeckung unterscheidet sich jedoch die Art des Montagesystems. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist die Einholung einer Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde erforderlich.

Unabhängig von Ihrem Stromverbrauch kann man sagen, dass eine Anlage eine minimale Leistung von 3 kWp erzeugen sollte. Dies entspricht 12 polykristallinen Standard-Modulen, die eine Fläche von etwa 20 qm ausmachen. Sollte diese Fläche nicht zur Verfügung stehen, kann die gleiche Leistung mit 10 monokristallinen Modulen auf ca. 17 qm erreicht werden. Unter 3 kWp sind die Installationskosten verhältnismäßig hoch und Anlagen können sich in den meisten Fällen nicht amortisieren.

Bei der Anlagenplanung müssen Verschattungen durch Bäume, umliegende Gebäude oder Objekte auf dem Dach, wie Schornsteine oder Satellitenschüsseln berücksichtigt werden, denn PV-Module produzieren bei Verschattung weniger Leistung. Hindernisse sollten, wenn möglich, versetzt oder entfernt werden. Mithilfe unserer Planungs-Software führen wir eine genaue Verschattungsanalyse für Ihr Dach durch, um für Sie den größtmöglichen Ertrag aus der zur Verfügung stehenden Fläche herauszuholen. Lässt sich eine Teilverschattung Ihres Daches nicht gänzlich vermeiden, kann durch eine geeignete Anlagenplanung ein Maximum an Ertrag generiert werden.

Ja, für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen ist immer ein Stromanschluss an das öffentliche Stromnetz erforderlich. Über diesen können Sie Ihren überschüssig erzeugten Strom gegen eine staatliche Einspeisevergütung ins Netz leiten. Bei sog. Inselanlagen, für die Anwendung beim Camping oder auf Gartenlauben, ist kein Stromanschluss nötig und der Strom kann über Plug-In Stecker genutzt werden. Diese Anlagen sind im Fachhandel erhältlich.

Da Photovoltaikanlagen eine Lebensdauer von 30-40 Jahren erreichen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Dach in dieser Zeitspanne nicht erneuert werden muss. Denn eine Erneuerung Ihres Daches nur wenige Jahre nach der Anlageninstallation verursacht unnötig hohe Kosten. Bei einem Dach mit veralteter oder beschädigter Dachabdeckung empfiehlt sich eine Erneuerung vor der Anlageninstallation.

Die bekannteste Förderung für Photovoltaikanlagen ist die Einspeisevergütung, bei der Ihnen der Staat für jede kWh Strom aus Ihrer Anlage eine Vergütung zahlt. Für Hausdachanlagen bis 10 kW beträgt sie aktuell 12,30 Cent/kWh. Dieser Betrag wird Ihnen für die nächsten 20 Jahre garantiert. Wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage mit einem Speicher kombinieren und Strom ins Netz einspeisen, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit eine KfW-Speicherförderung zu beantragen. Bei erfolgreichem Antrag wird Ihnen ein zinsgünstiger Kredit der KfW gewährt und Sie erhalten einen Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Darüberhinaus besteht die Möglichkeit die Umsatzsteuer auf die gesamte Anlage inkl. Speicher vom Finanzamt zurückzuerhalten.

Trotz Einspeisevergütung und einer jährlichen Einsparung von Stromkosten durch Ihre Anlage müssen Sie am Anfang erstmal einen gewissen Betrag investieren. Daher stehen Anlagenbetreibern spezielle Solarkredite zur Verfügung. Die KfW-Bank gewährt Kredite ab 1,05 % effektiven Jahreszins. Auch die meisten anderen Banken vergeben günstige Solarkredite.

Ja. KfW-Effizienzhaus-Standards können durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, sowie durch die Einbindung erneuerbarer Energien erreicht werden. Er bezieht die Faktoren Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust ein. Für den höchsten KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus ist beispielsweise eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien und ein Stromspeicher vorgeschrieben. So können Sie mit einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher, bei Erfüllung aller weiteren Voraussetzungen, den KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus erreichen und einen KfW Kredit mit hohem Tilgungszuschuss erhalten.

Die optimale Leistung Ihrer PV-Anlage richtet sich nach Ihrem Stromverbrauch und wird begrenzt durch die Ihnen zur Verfügung stehende Dachfläche. Beim Stromverbrauch ist die Einbeziehung zukünftiger Ereignisse bei der Anlagenplanung wichtig. Etwa können weitere Personen im Haushalt, die Anschaffung eines Großverbrauchers wie einer Wärmepumpe oder einer Ladestation für ein Elektroauto Ihren Verbrauch in der Zukunft weiter erhöhen. Es lohnt sich, die Anlage direkt für den zukünftigen Stromverbrauch zu dimensionieren.
Ein durchschnittlicher 4-Personen Haushalt verbraucht in etwa 4200 kWh Strom im Jahr. Bei einer wirtschaftlichen Planung wird die Leistung der Photovoltaikanlage bei einer Südausrichtung leicht über dem durchschnittlichen Stromverbrauch dimensioniert. Bei einer Ost-West Ausrichtung wird noch einmal etwas größer dimensioniert. Pro Kilowattpeak (kWp) benötigt man ca. 10m² Dachfläche. Abweichungen nach oben oder unten ergeben sich aus der Art der PV-Module (poly- oder monokristallin).

Bei einer sehr großen Dachfläche empfiehlt sich die Installation einer höheren Anzahl kostengünstiger, polykristalliner Module. Möchten Sie auf einer eher kleineren Fläche viel Strom erzeugen, empfehlen wir die Verwendung von monokristallinen Modulen.

Mehr zu poly- und monokristallinen Modulen

Ja, wir setzen auch Indach-Anlagen um. Interessant sind diese vor allem für Neubauten und Dächer, die in der nächsten Zeit erneuert werden müssen.

Vor Inbetriebnahme muss Ihre Anlage beim zuständigen Netzbetreiber registriert werden. Hierfür wird die Anlage im ersten Schritt online bei der Bundesnetzagentur eingetragen. Im Anschluss an die Installation der Anlage wird ein Inbetriebnahmeprotokoll erstellt. Der letzte Schritt ist die offizielle Anmeldung beim Netzbetreiber mit Protokoll und Bescheinigung der Bundesnetzagentur. Wegatech koordiniert den gesamten Anmeldeprozess für Sie und steht Ihnen stets zur Seite.

Ihre Photovoltaikanlage installieren wir innerhalb von 2-3 Tagen.

Bei einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung pro eingespeister kWh. Dieser entrichtet monatlich eine angemessene Abschlagszahlung auf Ihr Konto.

100% Eigenverbrauch ist durch die Marktreife von Stromspeichern möglich. Allerdings müsste man hierfür einen sehr großen Speicher wählen. Wirtschaftlicher ist es, nur eine gewisse Menge an Strom zu speichern und einen Teil ins Netz zu leiten und anderen Haushalten zur Verfügung zu stellen.

Um den Eigenverbrauchsanteil Ihres Solarstroms zu steigern und Stromkosten zu sparen, empfiehlt sich die Installation eines Stromspeichers. Ohne einen Speicher wird durchschnittlich ein Eigenverbrauch von 30% erreicht. Mit der Installation eines Speichers kann der Eigenverbrauch auf 50-80% gesteigert werden. Auch die Integration einer Wärmepumpe, die mit Strom Heizwärme erzeugt, erhöht Ihren Eigenverbrauch. Darüberhinaus können Sie Ihre Großverbraucher wie Wasch- oder Spülmaschine so nutzen, dass diese größtenteils mit Solarstrom betrieben werden. Über Zeitschaltuhren oder eine Smart-Home Integration laufen die Geräte erst dann, wenn Ihre Solaranlage genug Strom produziert.

Viele Wechselrichter ermöglichen ein Online Monitoring, mit dem Sie Ihre Anlage überwachen können. So können Sie Ihre Erträge in einer Live Ansicht verfolgen und auch verschiedene Ertrags-Zeiträume vergleichen. Auf Wunsch kann Ihre Anlage auch durch Wegatech aus der Ferne überwacht werden. Zudem verfügen alle netzgekoppelten Photovoltaikanlagen über einen Einspeisezähler. Hier könnten Sie auch monatlich Ihren Zählerstand ablesen und so den Ertrag Ihrer Anlage überwachen.

Die regelmäßige Wartung Ihrer Anlage dient der Ertragssicherung und Leistungsoptimierung und ist empfehlenswert. Üblich ist eine jährliche Anlagenwartung. Auch eine unkomplizierte Fernüberwachung Ihrer Anlage ist heutzutage möglich. Bei Abschluss eines Wartungsvertrags übernehmen wir die komplette Wartung Ihrer Anlage, inklusive Fernüberwachung.

Im Allgemeinen ist eine Reinigung der Module ab einer Neigung von 12 Grad nicht notwendig. Hier spült der Regen Staub und andere Schmutzeinträge problemlos ab. Die Kosten für die Reinigung können in der Regel nicht durch Mehrerträge kompensiert werden. Die meisten Anlagen haben eine deutlich höhere Neigung als 12 Grad, weshalb auf eine Reinigung meist verzichtet werden kann.

Die Garantiebedingungen für Photovoltaikmodule sind für den Verbraucher sehr vorteilhaft, da die Hersteller wesentlich längere Garantiezeiten gewähren, als es gesetzlich vorgeschrieben wäre. So haben Sie eine Produktgarantie von 10 bis 12 Jahren und außerdem eine 20 bis 30-jährige Leistungsgarantie über die gesamte Betriebsdauer Ihrer Anlage. Das bedeutet, in den ersten 10-12 Betriebsjahren werden alle Schäden an der Anlage komplett ersetzt. Sollten die Module danach, aufgrund von Alterung, mehr Leistung verlieren als versprochen, wird auch dieser Verlust erstattet. Die Produktgarantie der Montagesysteme beträgt in der Regel 10 Jahre. Wechselrichter haben eine Herstellergarantie von 5 Jahren. Da Wechselrichter viele elektronische Bauteile enthalten, haben Sie lediglich eine Lebensdauer von 10-15 Jahren und müssen einmal im Leben einer Anlage ausgetauscht werden. Die Effizienz von Wechselrichtern steigt jedoch, bei sinkenden Gerätepreisen, kontinuierlich an, sodass ein Austausch auch eine Effizienzsteigerung und einen Mehrertrag mit sich bringt.