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Stromspeicher

Stromspeicher für Photovoltaikanlagen - Selbstversorger werden und Stromkosten sparen

Kombinieren Sie Ihre Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher, können Sie mehr von Ihrem Solarstrom nutzen. Doch lohnt das überhaupt und was ist bei der Auswahl eines Stromspeichers zu beachten? Mehr dazu in dieser Übersicht.

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    Quelle: sonnen GmbH

Mehr Solarstrom nutzen

Stromspeicher ermöglichen es Solarstrom endlich effektiv zu nutzen. Produziert Ihre Photovoltaikanlage tagsüber zu viel Strom, wird dieser Überschuss gespeichert, bis er in den Abend- oder Nachtstunden gebraucht wird. Ohne einen Stromspeicher können Sie in der Regel nicht mehr als 30% ihres selbst erzeugten Stroms nutzen. Mit einem Speicher erhöht sich Ihr Eigenverbrauchsanteil auf 50-80%.

Attraktiv ist das vor allem, da unsere Strompreise immer weiter steigen, die Preise von Stromspeichern durch vermehrte Massenproduktion hingegen stark sinken. Das Speichern sich jetzt lohnt, ist kein Geheimnis mehr. Die Zahl der Stromspeicher in Deutschland erreichte mit über 100.000 Stromspeichern 2018 einen Höhepunkt. 

Mit einem Stromspeicher die Energiewende unterstützen

Auch ohne Batteriespeicher wird der überschüssig erzeugte Solarstrom ins Netz geleitet und weiterverwendet. Wie helfen Batteriespeicher also das Klima zu schützen?

Solar- und Windenergie sind fluktuierende Energiequellen, das heißt sie sind nicht rund um die Uhr verfügbar. Um eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien sicherzustellen, müssen wir Strom und Wärme zwangsläufig zwischenspeichern, um sie in Zeiten des Produktionsmangels wieder abrufen zu können.

Installieren Sie eine Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher auf Ihrem Haus, setzen Sie die Energiewende bereits im Kleinen um. Indem Sie erneuerbaren Solarstrom selbst produzieren und verbrauchen, entlasten Sie die Netze und weniger Photovoltaikstrom muss unter Energieverlusten über weite Strecken transportiert oder in Großspeichern zwischengespeichert werden.

So profitieren Sie von der Installation eines Stromspeichers

Mit einem Stromspeicher sinkt Ihre Stromrechnung signifikant, denn seit 2016 ist eine gespeicherte Kilowattstunde Solarstrom günstiger ist als regulärer Netzstrom. So sparen Sie mit jeder gespeicherten Kilowattstunde, die Sie anstatt aus dem Netz von Ihrem Speicher beziehen.

Außerdem macht ein Stromspeicher unabhängiger. Indem Sie Ihren Strombedarf hauptsächlich durch eigenen Photovoltaikstrom decken, werden Sie Ihr eigener Energieversorger. Künftigen Strompreissteigerungen können Sie gelassen entgegensehen.

Wie funktioniert ein Stromspeicher?

Stromspeicher für Photovoltaikanlagen sind nichts anderes als Akkus, wie man sie auch aus dem Smartphone kennt. Ein Akku ist ein chemischer Energiespeicher. Beim Ladevorgang wandelt er mittels einer chemischen Reaktion elektrische Energie in chemische Energie um und macht sie so speicherbar. Die Entladung lässt diesen Prozess in umgekehrter Reihenfolge ablaufen und wandelt die gespeicherte chemische Energie wieder in nutzbare elektrische Energie um.

Mehr über die Funktionsweise eines Stromspeichers erfahren

Stromspeicher vergleichen: Kennzahlen richtig deuten

Möchte man sich einen Überblick über das Angebot von Stromspeichern verschaffen, so wird man häufig mit einer Vielzahl von Speicher-Kennzahlen konfrontiert. Die wichtigste Kenngröße eines Stromspeichers ist die Speicherkapazität. Sie gibt an wieviel Energie bei Aufladung maximal im Speicher gespeichert werden kann. Außerdem entscheidend sind Zyklenanzahl und die Art des verwendeten Akkus. Ein Speicherzyklus ist ein kompletter Ladevorgang mit vollständiger Auf- und Entladung. Je höher die Anzahl der möglichen Speicherzyklen, desto höher ist auch die Lebensdauer Ihres Akkus.

Grundsätzlich werden Stromspeicher mit Blei- und Lithium-Ion-Akkutechnologie angeboten. Lithium-Ion Stromspeicher sind gegenüber Blei-Akkus in jedem Fall vorzuziehen, da sie eine höhere Leistungsfähigkeit aufweisen. Die Mehrzahl aller Hersteller bieten daher auch ausschließlich Lithium-Ion Stromspeicher an. Unter den Lithium-Speichern ist ein Speicher mit Lithium-Eisen-Phosphat aktuell der qualitative Spitzenreiter. Er übertrifft normale Stromspeicher, indem er eine höhere Lebensdauer, eine verbesserte Umweltfreundlichkeit und sicherere Ladebedingungen bietet.

Beliebte Hersteller von Stromspeichern

E3DC

E3/DC bietet für die Speicherung von Photovoltaikstrom im Privatsegment die Serien S10 Mini und S10 E. Alle Speicher des deutschen Hersteller sind notstromfähig und können das Haus auch bei einem Stromausfall sicher mit Strom versorgen. Außerdem kann der Speicher mit einer Wallbox zur Aufladung Ihres Elektroautos kombiniert werden.

LG Chem

LG Chem ist Teil des Unternehmens LG Electronics aus Südkorea, das auch Fernseher, Smartphones und Haushaltsgeräte verkauft. LG Chem hat sich auf besonders kompakte Heimspeichereinheiten spezialisiert. Aktuell werden Geräte der 3. Generation der Resu-Serie verkauft.

Solarwatt

Das deutsche Solarunternehmen Solarwatt bietet neben Solarmodulen auch Stromspeicher für Privatkunden an. Die Speicher mit dem Namen “My Reserve” zeichnen sich insbesondere durch Ihre hohe Effizienz und Leistung aus. Da der Speicher flexibel erweiterbar und außerdem mit fast allen Wechselrichtern kompatibel ist, kann er mit fast jeder Photovoltaikanlage eingesetzt werden.

sonnen

Die Firma sonnen ist mit 21% Marktanteil im Heimspeicher Segment unangefochtener Marktführer. Und das nicht ohne Grund. Mit der sonnenbatterie bietet der Hersteller seinen Kunden einen hochwertigen Lithium-Eisenphosphat Speicher. Zusätzlich ist es möglich, eine Stromflatrate, die sogenannte sonnenFlat zu buchen. Mit dieser können Speicherbesitzer den Strom, der nicht durch die Photovoltaikanlage gedeckt werden kann, von sonnen beziehen.

Tesla

Der Name Tesla wird meist mit Elektroautos der Premiumklasse in Verbindung gebracht. Aber auch im Heimspeichersegment hat sich das Unternehmen mittlerweile etabliert. Mit der zweiten Generation der Tesla Powerwall, der Tesla Powerwall 2, bietet das Unternehmen einen hochwertigen Lithium-Ion-Speicher mit integriertem Wechselrichter und erweiterbarer Speicherkapazität. Da Tesla die Speicher in seiner schon teilweise eröffneten Gigafactory produziert, werden die Speicher in einem guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten.

Welche Größe sollte der Stromspeicher haben?

Die Dimensionierung eines Stromspeichers ist abhängig von mehreren Faktoren. Die wichtigsten Kenngrößen sind die Größe Ihrer Photovoltaikanlage, Ihr Stromverbrauch und Ihr individuelles Verbrauchsverhalten.

Nicht zuletzt richtet sich die Auswahl der Größe des Speichers aber auch immer nach dem Grund aus dem Sie einen Stromspeicher kaufen möchten. Ist es Ihr Wunsch sich nahezu vollständig mit erneuerbarer Energie selbst zu versorgen, müssen Photovoltaikanlage und Stromspeicher größer dimensioniert werden, als wenn Sie mit dem Speicher nur Ihre Energiekosten reduzieren möchten.

Beispiel 1: Kostenoptimierung

Jahresstromverbrauch: 4000 kWh
Größe der Photovoltaikanlage: 5 kWp
Speichergröße: 6 kWh
Autarkiegrad: 65%

Beispiel 2: Maximierung des Autarkiegrads

Jahresstromverbrauch: 4000 kWh
Größe der Photovoltaikanlage: 7 kWp
Speichergröße: 10,5 kWh
Autarkiegrad: 75%

Die Beispiele zeigen, oft ist es sinnvoll einen Stromspeicher kostenoptimiert zu dimensionieren. Maximiert man die Autarkie um jeden Preis, entstehen häufig hohe Zusatzkosten bei nur geringem Mehrwert.

Lohnt sich die Speichernachrüstung?

Die Speicherung von Solarstrom ist seit 2016 günstiger als der Bezug von Strom aus dem regulären Stromnetz. Daher sind Stromspeicher eine lohnenswerte Ergänzung zur eigenen Photovoltaikanlage. Viele Anlagenbesitzer, die sich beim Kauf Ihrer PV-Anlage aufgrund der damals hohen Preise gegen einen Stromspeicher entschieden haben, überlegen jetzt Ihre Anlage nachzurüsten. Ob sich das lohnt, hängt im Wesentlichen vom Alter der bestehenden Photovoltaikanlage ab.

Anlagen, die vor 2009 installiert wurden, sollten bei wirtschaftlicher Betrachtung besser auf die Speichernachrüstung verzichten, da hier noch sehr hohe Einspeisevergütungen garantiert werden. Wurde die Anlage zwischen 2009 und 2012 installiert, lohnt sich die Speichernachrüstung, da hier ab einem Eigenverbrauch von 30% attraktive Eigenverbrauchsboni gewährt werden. Auch für Anlagen, die nach Ende des Eigenverbrauchsbonus installiert wurden, ist die Speichernachrüstung meist sinnvoll, da die Höhe der Einspeisevergütung zu diesem Zeitpunkt schon stark abgefallen ist.

Staatliche Fördermöglichkeiten nutzen

Einzelne Bundesländer gewähren attraktive Förderzuschüsse bei der Installation eines Stromspeichers. In Bayern haben Käufer etwa die Chance auf einen pauschalen Zuschuss von 1.000€, wenn Ihr Speichersystem die nötigen Förderbedingungen erfüllt. Baden-Württemberg vergibt 200€ pro installierte kWh Speicherkapazität in Verbindung mit der Installation einer Photovoltaikanlage bis 30 kWp. 

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