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Förderung und Finanzierung

Photo­voltaik und Stromspeicher Förderpro­gramme in Bayern

Einige Städte und Gemeinden Bayerns fördern Photovoltaikanlagen mit attraktiven Zuschüssen. Informieren Sie sich daher immer, ob es neben der bundesweiten Förderung auch Förderprogramme in Ihrer Region gibt.

Stadt München

Die im Folgenden vorgestellten Fördermaßnahmen gelten ab dem 1. April 2019. Das Programm ist vorerst auf drei Jahre beschränkt und endet Ende März 2022. Der Antrag für eine Förderung muss vor Auftragsvergabe gestellt werden.

Photovoltaik

Die Stadt München fördert die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet. Für die ersten 10 kWp installierte Leistung werden pro kWp 200 € Zuschuss gewährt. Jedes weitere installierte kWp erhält 100 € Zuschuss. Gefördert werden nur die ersten 30 kWp, die Anlage kann jedoch auch größer 30 kWp sein.

Fassadenanlagen, Anlagen auf Gebäuden mit Denkmalschutz und Anlagen mit Mieterstromkonzept erhalten folgende Boni:

  • Fassadenanlage: 200 € / kWp
  • Denkmalschutzgebäude: 3.000 € je Anlage (sofern die Anlage ein denkmalschutzrechtliches Erlaubnisverfahren benötigt)
  • Mieterstromkonzept Bestandsbauten: 4.000 € je Anlage
  • Mieterstromkonzept Neubauten: 1.000 € je Anlage

Um eine Förderung zu erhalten, muss eine fachgerechte und sichere Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage gewährleistet sein. Außerdem ist der Anschluss an das Stromnetz erforderlich. Gebrauchte Photovoltaikanlagen, Plug&Play-Anlagen und reine Freiflächenanlagen werden nicht gefördert.

Stromspeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen

Ergänzen Sie Ihre Photovoltaikanlage durch einen Stromspeicher, so erhalten Sie 300 € pro installierter kWh Nutzkapazität. Der maximale Förderbetrag ist 15.000 €. Es können nicht mehr als 50 % der förderfähigen Investitionskosten bezuschusst werden.

Um gefördert zu werden, muss der Stromspeicher eine Notstromfunktion enthalten. Hat der Speicher eine inselfähige Notstromfunktion, wird ein Bonus von 500 € gewährt. Lithium-Ionen- und Salzwasserbatterien sind in die Förderung eingeschlossen, wohingegen Bleibatterien und Lithium-Mangan-Kobalt-Oxid-Batterien nicht förderfähig sind.

Beratungs- und Planungsleistungen

Auch Beratungs- und Planungsleistungen im Bereich Solarenergie durch einen externen Energieberater werden gefördert. Insgesamt können hier bis zu 80 % der Kosten erstattet werden.

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer erhalten eine Grundförderung von maximal 1.500 €. Für Mehrfamilienhäuser erhöht sich die Grundförderung auf maximal 6.000 €. Außerdem kann bei Mehrfamilienhäusern eine zusätzliche Bonusförderung für die Rechts- und Steuerberatung bzw. Statikprüfung beantragt werden. Der Zuschuss für die Rechts- und Steuerberatung beträgt hier bis zu 2.000€, der für die Statiküberprüfung bis zu 1.000 €.

Bedingung für eine Förderung ist, dass eine neutrale und unabhängige Beratung in Anspruch genommen wird. Außerdem muss die Qualifikation der Beraterin bzw. des Beraters nachgewiesen und einen Beratungsbericht vorgelegt werden.

Die Beratung muss zu mindestens einem der folgenden Themen erfolgen:

  • Mieterstrom- und Wärmekonzepte, gilt auch im Bereich des Gewerbes
  • Strom- und Wärmekonzepte für (Wohnungs-) Eigentumsgemeinschaften, auch im Bereich des Gewerbes
  • Systemintegration von Solarenergie in dezentrale Energieversorgungsstrukturen
  • Konzepterstellung von Insellösungen und Nahwärmenetzen unter Einbindung der Solarenergienutzung bei mehr als einer Eigentümerin, einem Eigentümer bzw. einer Kundin, einem Kunden
  • Solarenergie an Gebäuden, die ein denkmalschutzrechtliches Erlaubnisverfahren benötigen

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