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Grundlagen

Solaranlage – Anlagentypen, Preise und Rentabilität

Solaranlagen nutzen die Energie der Sonne zur Erzeugung von Strom oder Wärme. Als erneuerbare Energiequelle sind sie umweltfreundlich. Außerdem sparen Hausbesitzer mit einer Solaranlage Energiekosten ein. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wieso Solaranlage nicht gleich Solaranlage ist, wie Solaranlagen funktionieren und wann sich der Kauf einer eigenen Solaranlage lohnt.

Haus_Photovoltaik

Themenübersicht

So viel Potenzial hat die Solarenergie

Die Sonne ist die größte Energiequelle der Erde. Sie liefert jährlich eine Energiemenge von 1,5 · 1018 kWh. Das entspricht mehr als dem 10.000 fachen des Energiebedarfs der Erde. Damit könnte sich die Menschheit also problemlos vollständig mit Sonnenenergie versorgen. Doch warum ist das dann nicht bereits längst der Fall? 

Sonneneinstrahlung in Deutschland

Um die Sonnenenergie in nutzbare Energie zu wandeln benötigt man eine Solaranlage. Diese kann Sonnenenergie je nach Bauart in Wärme oder Strom umwandeln. Solaranlagen, die dies im großen Stil tun, sind erst seit einigen Jahren auf dem Markt. Zu Beginn war die Energieerzeugung mit Solaranlagen noch deutlich teurer als mit konventionellen Energieträgern wie Kohle oder Gas. Erst in den letzten Jahren sind die Herstellkosten für Solaranlagen deutlich gesunken und die Installation von Solaranlagen nimmt Fahrt auf. 

Die vollständige Versorgung der Menschheit mit Solarenergie ist jedoch, selbst wenn hierzu ausreichend Solaranlagen installiert wären, nicht ganz trivial, denn Solaranlagen produzieren nur dann Energie, wenn die Sonne scheint. Nachts etwa kann keine Solarenergie erzeugt werden. Somit muss die Solarenergie für eine vollständige Versorgung der Gesellschaft zwischengespeichert werden. Dies ist für eine überwiegende Versorgung mit Solaranergie bei Einzelgebäuden bereits problemlos möglich. Für eine vollständige Versorgung der Erde, bedürfte es aber sehr großer Speicher. Wirtschaftlicher ist die Kombination von Solaranlagen mit anderen erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Wasser und die Installation kleinerer Speicher. Mit der Kombination mehrere Erneuerbarer Energieträger ist die 100 prozentige Energiewende auch schon durch renommierte Forschungsinstitute wie das Fraunhofer als möglich bestätigt worden. 

Aktuelle Nutzung von Solarenergie in Deutschland

Bei Solaranlagen muss zwischen Anlagen zur Strom- und Anlagen zur Wärmeerzeugung unterschieden werden. Insgesamt waren Ende 2019 etwa 49 GW Solarmodule zur Stromerzeugung installiert. Diese erzeugten 2019 ca. 8,2% des in Deutschland benötigten Stroms. An sonnigen Tagen kann sogar teilweise 50% des Strombedarfs durch Sonnenenergie gedeckt werden. Alle erneuerbaren Energien zusammen erreichen einen Anteil von 43% an der Stromversorgung. Die Leistung der zur Wärmeerzeugung installierten Solarmodule Betrug Ende 2017 14,4 GW. Bei der Wärmeversorgung können aktuell nur 13,9% erneuerbar hergestellt werden. Solarenergie stellt hiervon wiederum nur einen kleinen Teil bereit.

Arten von Solaranlagen

Als Solaranlage wird eine technische Anlage bezeichnet, die Sonnenenergie in nutzbare Energie umwandelt. Hierbei wird grundsätzlich zwischen Solaranlagen, die aus Sonnenenergie Strom erzeugen und als Photovoltaikanlagen bezeichnet werden, und Solarthermieanlagen unterschieden, die aus Sonnenenergie Wärme erzeugen. Der Begriff Solaranlage wird jedoch überwiegend mit Photovoltaikanlagen assoziiert, da diese in letzter Zeit vermehrt Verwendung finden.

Photovoltaikanlagen

Haus_Photovoltaik
Photovoltaikmodule auf einem Einfamilienhaus
Photovoltaik_freifläche
Photovoltaik Freiflächenanlage

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht mit Hilfe des photoelektrischen Effekts in Strom um. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Photovoltaiktechnologie rasant verbessert, sodass Strom aus einer Photovoltaikanlage bereits deutlich günstiger ist als Strom aus dem Netz. Daher ist die Installation einer Photovoltaikanlage, ob auf dem privaten Einfamilienhaus, auf einem Gewerbedach oder einer Freifläche, fast immer lohnenswert. 

Kombiniert man die Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher, kann auch Solarstrom aus der Anlage genutzt werden, wenn die Sonne nicht scheint und der Eigenverbrauch erhöht sich. Mit einer Photovoltaikanlage können die Stromkosten eines Privathaushalts um bis zu 80% sinken.

Solarthermie

Solarthermieanlagen sind im Gegensatz zu Photovoltaikanlagen für die Wärmeerzeugung mit Sonnenenergie zuständig. Hierzu erwärmt die Sonne meist ein wärmeübertragendes Medium, das die Strahlungswärme aufnimmt und weitergeben kann. 

In Gebäuden wird Solarthermie meist zur Erwärmung des Brauchwasser eingesetzt. Auch die Erwärmung von Heizwasser ist möglich, hier können Solarthermieanlagen allerdings selten den gesamten Heizwärmebedarf decken und es wird zusätzlich ein weiteres Heizsystem benötigt. Die Anschaffungskosten für eine Solarthermieanlage liegen zwar deutlich unter den Kosten für eine Photovoltaikanlage, da die Solarthermieanlage jedoch meist nur einen kleinen Teil des Wärmebedarfs abdeckt, sind auch die Einsparungen durch Solarthermieanlagen geringer. In privaten Gebäuden hat sich der Trend daher in den letzten Jahren von Solarthermie zu Photovoltaik gedreht. 

Doch Solarthermieanlagen kommen nicht nur auf Gebäuden zum Einsatz. Große Solarthermieanlagen finden sich vor allem in südlichen Ländern. Hier werden Parabolrinnenkollektoren oder solare Turmkraftwerke eingesetzt. Beide Kraftwerkstypen bündeln das Sonnenlicht auf eine Stelle. Bei Turmkraftwerken auf einen zentralen Turm in der Mitte der Anlage, bei Parabolrinnenkollektoren hingegen auf eine zentrale Wärmeleitung.

Darum lohnt sich der Kauf einer Solaranlage

Energiekosten sparen

“Die Sonne stellt keine Rechnung” ist ein bekannter Slogan aus den Anfangszeiten der Solarindustrie. Und er stimmt, denn Sonnenenergie ist kostenlos und kann von jedem genutzt werden. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die selbst erzeugt und verbraucht wird, spart Netzstrom, der pro Kilowattstunde inzwischen 30 Cent kostet. Rechnet man die Investitionskosten für die Solaranlage in die Bilanz mit ein, kann eine Anlage immer noch Strom für nur 10 Cent pro Kilowattstunde produzieren und die absolute Ersparnis beläuft sich auf 20 Cent pro Kilowattstunde. Ein Solaranlagenbesitzer ohne Speicher kann seine Stromkosten um 30-50% senken, mit Speicher können sogar 50-80% eingespart werden.

Und auch Besitzer von Solarthermieanlagen sparen! Solarthermie kann 50-60% der Warmwasserversorgung und ca. 25% der Heizwärme produzieren. Bei einem Energiepreis von ca. 6 Cent pro Kilowattstunde können hier Einsparungen zwischen 100-300€ jährlich erzielt werden. Im Vergleich zur Einsparung bei Solaranlagen zur Stromerzeugung ist hier die Ersparnis jedoch deutlich geringer.

Umweltschutz

Sonnenenergie liefert Energie ohne C02 zu produzieren. Sowohl Solaranlagen zur Stromerzeugung als auch Solaranlagen zur Wärmegewinnung erzeugen somit zu 100% erneuerbare Energie und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Unabhängigkeit - Werde dein eigener Energieversorger

Durch die Nutzung von Solarenergie werden Sie unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Sowohl im Stromsektor als auch im Bereich der Wärmeversorgung werden die Energiekosten in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen. Als Besitzer einer Solaranlage hingegen können Sie über Jahrzehnte zu einem gleichbleibenden Preis Energie erzeugen – und wenn sich Ihre Anlage amortisiert hat, sogar kostenlos.

Rendite

Solaranlagen zur Stromerzeugung erzielen Renditen von 5-8%. Damit ist es sinnvoller in eine Photovoltaikanlage zu investieren als das Geld bei der Bank anzulegen.

Funktion und Aufbau von Solaranlagen

Solaranlagen unterscheiden sich in ihrem Aufbau je nachdem, ob sie der Strom- oder der Wärmeerzeugung dienen.

Solaranlagen zur Stromerzeugung

Solaranlagen zur Stromerzeugung bestehen aus kristallinen Silizium-Solarzellen, die Strom mittels des photoelektrischen Effekts erzeugen. Fällt Sonnenlicht auf eine Solarzelle, werden Elektronen in der Zelle angeregt und es entsteht Strom. Eine Solarzelle ist in der Regel Bestandteil eines größeren Solar- bzw. Photovoltaikmoduls. Der Strom der in den Solarmodulen erzeugt wurde, wird im nächsten Schritt zum Wechselrichter geleitet wo der erzeugte Gleichstrom in den im Haushalt und im Netz verwendeten Wechselstrom transformiert wird. Ein Teil des erzeugten Stroms kann direkt im Haus zum Betrieb von Haushaltsgeräten und die Beleuchtung verbraucht werden. Der Strom, der nicht direkt genutzt werden kann, wird ins Netz geleitet. Alternativ ist es möglich einen Stromspeicher an die Anlage anzuschließen, der den erzeugten Strom zwischenspeichert bis er benötigt wird.

Aufbau Photovoltaikanlage

Solaranlagen zur Wärmeerzeugung

Solarthermieanlagen funktionieren im Prinzip wie ein Gartenschlauch, der sich in der Sonne aufgrund seiner schwarzen Farbe stark erhitzt, denn auch sie sind schwarz und ziehen die Sonne an. Zusätzlich verfügen Sie über eine Flüssigkeit, die die erzeugte Wärme weiterleitet und sie dann an einen Speicher abgibt. Im Detail funktioniert das so: Auf dem Hausdach sind mehrere Solarkollektoren installiert, die sich durch die Sonneneinstrahlung erhitzen. Meistens handelt es sich bei den Solarkollektoren um Flachkollektoren, die aus einem Absorber und einem Kollektorgehäuse bestehen. Der Absorber ist ein Blech, das so beschichtet ist, dass möglichst viel Wärme aufgenommen bzw. absorbiert wird. Der Solarkollektor hat an den Seitenflächen und der Rückseite eine Wärmedämmung damit die gespeicherte Wärme nicht verloren geht. Die aufgenommene Wärme wird anschließend an eine Solarflüssigkeit abgegeben und in den Solarspeicher geleitet. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher erneut abgegeben und gespeichert. Vom Solarspeicher kann dann das Wasser zum Duschen oder für Heizzwecke verwendet werden. Das erkaltete Wasser wird anschließend wieder dem Solarspeicher zugeführt.
Funktion Solarthermie

Anlagenplanung & Installation

Wärme- oder Stromerzeugung?

Bei der Anlagenplanung muss zunächst geklärt werden, ob eine Solaranlage zur Wärme oder zur Stromerzeugung installiert werden soll. Auch die Installation beider Anlagentypen ist möglich. Haben Sie etwa bereits eine kleine Solarthermieanlage auf dem Dach und es ist noch Platz verfügbar, spricht nichts gegen die Installation einer Photovoltaikanlage. Vom Standpunkt der Wirtschaftlichkeit ist allerdings die Photovoltaikanlage deutlich lohnenswerter, weshalb es sich bei einem leeren Dach empfiehlt die Fläche für die Installation einer Solaranlage zur Stromerzeugung zu nutzen. Hierfür sollten Sie allerdings mindestens 20 m² Dachfläche zur Verfügung haben. 

Ausrichtung und Neigung

Bei der Installation ist auch die Ausrichtung des Daches von Bedeutung. Ideal ist eine Südausrichtung des Daches, da hier die Solarerträge am höchsten sind. Aber auch andere Ausrichtungen mindern den Ertrag nicht entscheidend. Lediglich die reine Nordausrichtung ist nicht empfehlenswert. Die Neigung des Daches beträgt idealerweise 30 Grad, aber auch bei Flachdächern können Solaranlagen zur Wärme- und Stromerzeugung installiert werden, in dem die Anlagen mit speziellen Montagesystemen aufgeständert werden.

Dimensionierung einer Solaranlage

Die ideale Größe einer Solaranlage richtet sich ganz nach der verfügbaren Dachfläche und dem Energiebedarf der Hausbesitzer und den Ansprüchen an die Anlage. Je nach Strom oder Wärmeverbrauch ist eine andere Anlagengröße sinnvoll und während einige Hausbesitzer sich möglichst autark mit Solarenergie versorgen möchten und somit eine möglichst große und effektive Anlage benötigen, kommt es anderen auf die maximale Wirtschaftlichkeit an.

Lassen Sie Ihre Solaranlage daher immer von einem Fachbetrieb planen und sprechen Sie in einer persönlichen Beratung Ihre Wünsche und Vorstellungen an.

Ablauf der Installation

Die Installation einer Solaranlage auf dem Dach dauert meist nur einen Tag und wird von einem Dachdeckerbetrieb vorgenommen. Die elektrische Installation, die bei einer Solaranlage nötig ist, wird separat von einem Elektriker durchgeführt. Bei Photovoltaikanlagen kann es sein, dass der Netzanschluss und die endgültige Inbetriebnahme erst nach einigen Wochen erfolgt. Dies ist abhängig davon, wie schnell Ihr Netzbetreiber, den Antrag zum Netzanschluss der Anlage bearbeiten kann.

Preise

Solaranlagen zur Stromerzeugung auf dem Einfamilienhaus (Photovoltaikanlagen) sind bereits ab 7.000€ erhältlich. Größere Anlagen können teilweise auch 15.000€ kosten. Mit Speicher steigen die Kosten auf 12.000-18.000€ bei kleinen Anlagen und bis zu 25.000€ bei großen Photovoltaikanlagen an. 

 

Solaranlagen, die das Brauchwasser erhitzen, sind etwas günstiger als Solaranlagen zur Stromerzeugung und kosten für ein normales Einfamilienhaus ca. 3.000€ bis 5.000€. Solaranlagen die zusätzlich auch die Heizung unterstützen kosten 7.000€ bis 12.000€. 

Lohnt sich eine Solaranlage? Rentabilität & mögliche Ersparnisse

Solaranlagen zur Stromerzeugung - Renditen von 5-8%

Die Anschaffung einer Solaranlage zur Erzeugung von Strom ist trotz erhöhter Investitionskosten deutlich rentabler als die Anschaffung einer Solaranlage zur Wärmeerzeugung, denn Photovoltaikanlagen können inzwischen für ein Drittel des regulären Strompreises Strom produzieren. So liegen aktuelle Anlagenrenditen zwischen 5 bis 8 Prozent. Damit ist die Investition in eine Photovoltaikanlage eine bessere Geldanlage als bei jeder Bank.  Die Amortisationszeit einer Photovoltaikanlage liegt meist zwischen 9 und 11 Jahren, ohne Speicher erhöht sich der Amortisationszeitraum auf 10 bis 12 Jahre.

Sie möchte wissen, ob sich eine Solaranlage für sie lohnt? Dann nutzen Sie unseren Online Konfigurator

Beispielrechnung Amortisation

 

PV-Anlage: 4,3 kWp (Ertrag 4300 kWh), Preis: 7.500€ 

Stromverbrauch 4.250 kWh, Strompreis: 30 Cent
Einspeisevergütung (für Einspeisung von Strom ins Netz): 8,77 Cent /kWh (September 2020)
Eigenverbrauch: 40%, Einspeisung: 60%

  1. Jährliche Einnahmen 

 

Einsparungen durch Eigenverbrauch von Solarstrom = 4.300 x 0,4 x 0,3 = 516€ (Jahresertrag  Photovoltaikanlage x Eigenverbrauchsanteil x Strompreis)

 

Einnahmen durch Einspeisung =  4.300 kWh x 0,6 x 0,0877€ (Jahresertrag Photovoltaik x Anteil Einspeisung x Einspeisevergütung) = 226,27€

 

jährliche Einnahmen Gesamt = 516€ + 226,27€ = 742,27€ (Einsparungen Eigenverbrauch + Einnahmen Einspeisevergütung)

  1. Amortisation

Amortisationszeit ohne Kredit = 7.500€ / 742,27€ (Investitionskosten / jährliche Einnahme) = 10,09 Jahre

Solaranlagen zur Wärmeerzeugung - meist nicht rentabel

Solaranlagen zur Wärmeerzeugung sind deutlich günstiger als Solaranlagen, die Strom produzieren, allerdings sind Sie auch weniger wirtschaftlich. Schafft man eine Solarthermieanlage zur Brauchwassererwärmung an, spart man hierdurch etwa 60% der Kosten für die Brauchwassererwärmung. Bei einem jährlichen Warmwasserbedarf von 4.000 kWh und einem Energiepreis von 6 Cent fallen somit jährlich 144€ weniger Energiekosten an. Bei einem Anschaffungspreis von 3.000€ bis 5.000€ ist das verschwindend gering und die Anlagen amortisieren sich erst nach deutlich über 20 Jahren. Dennoch leisten Solarthermieanlagen aus der Klimaschutzperspektive einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Fördermöglichkeiten

Da Solaranlagen erneuerbare Energie erzeugen und somit für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung ein zentraler Baustein sind, werden Sie durch zahlreiche Förderungen finanziell bezuschusst.

Solaranlagen zur Stromerzeugung

Die wesentliche Förderung für Solaranlagen zur Stromerzeugung ist die Einspeisevergütung. Durch diese erhalten Anlagenbesitzer bei Einspeisung von selbst erzeugtem Solarstrom eine Vergütung von etwa 9 Cent pro Kilowattstunde. Die KfW bietet außerdem mit dem Förderprogramm 270 eine günstige Finanzierung der Solaranlage an. Auch private Banken wie die SGK-Bank bieten Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem existieren zahlreiche regionale Förderprogramme. Die Städte Köln, Düsseldorf, Münster und München bieten etwa Zuschüsse bei Installation einer Solaranlage an. Bei Installation eines Stromspeichers bieten die Bundesländer Bayern, NRW und Rheinland-Pfalz Förderungen an.

Solaranlagen zur Wärmeerzeugung

Solarthermieanlagen, werden durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. 

Für Bestandsgebäude gelten folgende Fördermöglichkeiten:  Wird eine Solarthermieanlage in Kombination mit Erneuerbaren Energien erworben, kann eine Förderung von 35% geltend gemacht werden, wird ein Ölkessel ersetzt, sind sogar 45% Förderung möglich. Ist die neue Heizung eine Gas-/Solar-Hybridheizung sind Fördersätze zwischen 30% und 40% verfügbar, je nachdem, ob eine Ölheizung ersetzt wird oder nicht. Alternativ ist es möglich 20% der Investitionssumme für die Solarthermieanlage von Ihrer Steuerschuld abziehen zu lassen. 

Auch bei Installation einer Solarthermieanlage auf einem neuen Gebäude ist eine Förderung von 30% möglich, sofern die entsprechenden technischen Mindestanforderungen an die Anlage eingehalten werden. 

Wartung, Lebensdauer & Monitoring - Was ist beim Betrieb einer Solaranlage zu beachten?

Sowohl Solaranlagen zur Stromerzeugung als auch Solaranlagen zur Wärmeerzeugung können problemlos 30 Jahre betrieben werden. Damit die Anlage jedoch während dieser Zeit einwandfrei funktioniert, empfiehlt sich ein regelmäßiges Monitoring und die gelegentliche Wartung der Anlage.

Bei Solarthermieanlagen kann das Monitoring auch durch das regelmäßige Ablesen der Zählerstände an Ihrem Haupt-Heizsystem erfolgen. Haben Sie in der Anfangszeit nach Installation der Solarthermieanlage weniger Gas verbraucht, nach der Installation steigt der Verbrauch allerdings wieder an, ist dies ein Zeichen dafür, dass etwas mit der Solarthermieanlage nicht stimmt. Auch die Energierechnungen vor und nach dem Einbau der Solaranlage können verglichen werden. Nach dem Einbau sollten die Energiekosten deutlich sinken. Auch Monitoring Systeme, die die Erträge am Computer visualisierbar machen sind erhältlich, für eine kleine Solarthermieanlage ist das jedoch meist nicht sinnvoll. Bei Solaranlagen zur Stromerzeugung sieht das allerdings schon wieder anders aus. Hier bietet der Wechselrichterhersteller meist bereits ein Monitoring Portal, über das die Erträge der Solaranlage am PC oder über das Smartphone in Echtzeit abgerufen werden können.

Eine professionelle Wartung einer Solaranlage sollte alle 2 Jahre erfolgen. Häufiger ist eine Wartung nicht nötig, da die Anlagen über keine beweglichen Teile verfügen. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Wartung allerdings nicht.

Häufige Fragen (FAQ)

Produziert eine Photovoltaikanlage auch Energie, wenn es bewölkt ist?

Ja, auch bei einer bewölkten Wetterlage erzeugt ihre Solaranlage Energie, denn auch bei bewölkten Wetterlagen bleibt es ja hell und somit verbleibt Sonneneinstrahlung.

Was passiert wenn eine Solaranlage verschattet wird?

Verschattungen mindern den Anlagenertrag. Mithilfe einer an die Verschattung angepassten Anlagenplanung können die Verluste durch Verschattung jedoch auf ein Minimum reduziert werden. Gibt es Verschattungsobjekte, die entfernt werden können, so ist dies zu empfehlen.

Auf welchen Dachbedeckungen kann man eine Solaranlage installieren?

Alle üblichen Dacheindeckungen eignen sich für die Installation von Photovoltaikanlagen. Haben Sie ein Gründach oder Blechdach, müssen lediglich andere Montagesysteme verwendet werden als bei einem Ziegel oder Schieferdach.

Sollte ich mein Dach erneuern, bevor ich eine Anlage installiere?

Da eine Solaranlage in der Regel mehrere Jahrzehnte auf dem Dach bleibt, sollte das Dach vor der Installation in einem relativ guten Zustand sein oder aber erneuert werden.

Sollte ich mein Dach erneuern, bevor ich eine Anlage installiere?

Beim Kauf einer Solaranlage zur Stromerzeugung können Sie sich die beim Kauf gezahlte Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückerstatten lassen. Im Gegenzug müssen Sie in den ersten 5 Jahren nach dem Kauf Ihre Erlöse mit der Umsatzsteuer besteuern. Alternativ können Sie angeben, die Anlage als Liebhaberei und nicht zu wirtschaftlichen Zwecken zu betreiben. Hier müssen Sie keine Umsatzsteuer zahlen aber auch die Erstattung der Mehrwertsteuer entfällt. 

Solarthermieanlagen können von Privatpersonen steuerlich abgesetzt werden wenn Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung bestehen.

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