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Grundlagen

Lautstärke von Luftwärmepumpen - So finden Sie eine geräuscharme Lösung

Wärmepumpen verursachen im Betrieb Strömungs- und Ventilatorgeräusche. Durch die Wahl eines geräuscharmen Modells, einem geeigneten Aufstellort und gegebenenfalls einer Ergänzung durch Schallschutzmaßnahmen, lässt sich die Lautstärke einer Wärmepumpe jedoch erheblich reduzieren.

Frau am Fenster Garten

Durchschnittslautstärke von Wärmepumpen

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die außen aufgestellt wird, hat eine durchschnittliche Lautstärke von 56-64 Dezibel.

So lesen Sie die Angaben der Hersteller

Möchten Sie genau wissen wie laut Ihre Wärmepumpe ist, werfen Sie einfach einen Blick in das Produktdatenblatt Ihrer Wärmepumpe, das zumeist auf der Internetseite des Herstellers veröffentlicht ist. Dort ist die Lautstärke in dB(A) angegeben. dB steht für Dezibel und ist eine Einheit für den Schallpegel. Sie beschreibt den Druck, den Schallwellen auf das Trommelfell ausüben. Der hinter dem dB stehende Buchstabe gibt an, bei welcher Tonhöhe (Frequenz) die Lautstärke gemessen wurde. In der Praxis wird meistens in der Einheit dB(A) gemessen.

Außerdem sollten Sie auf die angegebenen Messbedingungen achten. Meistens wird die Lautstärke der Wärmepumpe aus einem Abstand von drei Metern ermittelt. Teilweise werden aber auch kürzere Abstände gewählt. Auch die Außentemperatur bei der Lautstärkemessung spielt eine erhebliche Rolle, da die Wärmepumpe im Winter mehr Leistung erbringen muss und somit lauter ist, als im Sommer.

Die Lautstärke einer Wärmepumpe im Vergleich

Ein Unterschied von einem Dezibel entspricht ungefähr der kleinsten vom Gehör noch wahrnehmbaren Änderung der Lautstärke. Unsere Hörschwelle liegt bei 0 dB. Geräusche dieser Lautstärke sind für das Gehör nicht oder fast nicht wahrnehmbar. Ein Beispiel ist das Fallen einer Feder. Zehn Dezibel sind noch sehr leise und etwa vergleichbar mit dem Summen einer Mücke oder dem Rauschen eines Computers. Bei 30 Dezibel kann man bereits eine flüsternde Unterhaltung führen. 40 dB entsprechen Vogelgezwitscher. Ein Kühlschrank verursacht Geräusche von ca. 50 dB. Dies erscheint zunächst laut, aber eine normale Gesprächslautstärke liegt schon bei 60 dB. Die Lautstärke einer Wärmepumpe variiert zwischen 30-60 dB. Im Durchschnitt verursachen Wärmepumpen allerdings Geräusche von etwa 50 Dezibel und sind somit nur etwas lauter als Kühlschränke.

Nachbarschaftsrecht: Welcher Schall ist zulässig?

Bei der Außenaufstellung einer Wärmepumpe, muss darauf geachtet werden, dass das Gerät keine zu hohe Geräuschbelastung für Ihre Nachbarn darstellt. Der zulässige Lautstärkepegel in reinen Wohngebieten ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt. Tagsüber darf die Lautstärke hier nicht über 50 und nachts nicht über 35 dB liegen. Vor allem die nachts zulässige Lautstärke liegt oft deutlich unter den Lautstärkeangaben der Wärmepumpen-Hersteller. Oft lässt sich der Lautstärkepegel einer Wärmepumpe allerdings schon durch die Wahl eines geeigneten Aufstellortes ausreichend reduzieren. Meist ist ein Grenzabstand von 3 Metern zu den Grundstücken Ihrer Nachbarn empfehlenswert. Ist dies nicht möglich, können auch Schallschutzmaßnahmen in Betracht gezogen werden.

Den richtigen Aufstellungsort wählen

Die Lautstärke Ihrer Wärmepumpe kann durch die richtige Wahl des Standortes deutlich reduziert werden. Bei der Innenaufstellung von Warmwasser-Wärmepumpen ist es wichtig die Pumpe nicht direkt an die Wand zu stellen. Vor allem nicht in eine Raumecke. So verhindern Sie eine Übertragung des Schalls über Wände. Auch auf den Bodenbelag sollte geachtet werden. Fliesenböden und andere harte Bodenbeläge können den Schallpegel erhöhen. Mit einer Beton-Fundamentplatte mit unterlegter Gummiplatte, lässt sich im Allgemeinen eine sehr gute Schalldämmung erreichen. Soll die Warmwasser-Wärmepumpe in einem Technikraum im Obergeschoss aufgestellt werden, empfiehlt sich der Einbau einer Schallschutztür, welche für ca. 250€ erworben werden kann.

Im Außenbereich sollte ein Mindestabstand von etwa drei Metern zum Grundstück Ihrer Nachbarn eingehalten werden. Gut geeignet ist die Aufstellung der Wärmepumpe vor dem Haus in Richtung Straße. Ungünstig ist es, wenn die Wärmepumpe zwischen Mauern aufgestellt wird, da sich dadurch der Schall verstärkt. Rasen hingegen, ist schalldämpfend und somit sehr gut zur Aufstellung von Wärmepumpen geeignet.

Schallschutzmaßnahmen

Ist die Wärmepumpe immer noch zu laut, muss über zusätzlichen Schallschutz nachgedacht werden. Möglich ist zum Beispiel die Anbringung einer Schallschutzhaube. Diese kann die Lautstärke der Wärmepumpe um bis zu 10 dB reduzieren. In den meisten Fällen wird so das Lautstärkeproblem gelöst. 

“Flüsterwärmepumpen”

Ist in Ihrem Wohnumfeld jeder Lärm kritisch, sollten Sie auf eine sehr leise Wärmepumpe setzen. Vaillant hat beispielsweise mit der Vaillant Flexotherm eine sehr geräuscharme Split-Wärmepumpe mit integriertem Sound Safe System. Selbst die Außeneinheit kann in Reihenhaussiedlungen, hinsichtlich des Geräuschpegels problemlos installiert werden. Bei der Vaillant Flexotherm befindet sich der Kompressor in der Inneneinheit der Wärmepumpe, wodurch die Außeneinheit sehr leise ist. 

Vaillant Flexotherm

Quelle:Vaillant
  • sehr leiser Betrieb durch Sound Safe System
  • Schallpegel 40 – 48 dB(A)
  • Energieeffizienzklasse A++
  • 150-250 kg

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