Ölheizung – Diese Förderung erhalten Sie beim Austausch


Ölheizungen sind besonders klimaschädlich und haben die höchsten C02-Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde Wärme. Daher fördert der Bund den Tausch einer Ölheizung gegen ein klimafreundlicheres Heizsystem. Wir erklären, welche Förderung Sie erhalten und wie das Antragsverfahren abläuft.

Diese Themen erwarten Sie:

Wie hoch ist die Förderung?

Der Austausch einer Ölheizung wird mit einer Prämie von 10 % der Investitionskosten gefördert. Diese wird auf die allgemeine Förderung für Ihre neue Heizung addiert. Die Förderung kann so bis zu 40 % der Investitionskosten erreichen. Ersetzen Sie Ihre Ölheizung durch eine Wärmepumpe, beträgt der Zuschuss 35 % der Investitionskosten. Handelt es sich um eine Erd-, Grundwasser- oder Abwasser-Wärmepumpe, kann die Förderung auf 40 % steigen. Beim Einbau einer Biomasseheizung beträgt die Fördersumme lediglich 20 % der Kosten.

Da die Förderung je nach gewähltem Heizsystem sehr hoch ausfallen kann, ist sie bei Wohngebäuden auf 60.000 € pro Wohneinheit gedeckelt.

Auf welche Kosten kann die Prämie angerechnet werden?

Die Prämie wird auf die Anschaffungskosten, sowie auf die damit verbundenen Kosten für Installation und Inbetriebnahme gewährt. Kosten, die für Deinstallation und Entsorgung der alten Heizung anfallen, können ebenfalls auf die Prämie angerechnet werden. Grundsätzlich können alle Maßnahmen einbezogen werden, die im Zusammenhang mit der Anschaffung und Installation der neuen Heizung entstehen.

Wann muss ich den Förderantrag stellen?

Sie müssen die Prämie vor Vorhabensbeginn beantragen. Als Vorhabensbeginn zählt der Abschluss eines Lieferungs- und Leistungsvertrages. Das heißt, Sie müssen die Prämie beantragen, bevor Sie Ihren Installationsbetrieb mit der Umsetzung beauftragen.

Planungsleistungen dürfen allerdings bereits vor der Antragstellung erbracht werden. Damit die exakte Höhe Ihrer Prämie ermittelt werden kann, sollten Sie sich vor Antragstellung einen Kostenvoranschlag für Ihre Heizung ausstellen lassen.

Ablauf der Antragstellung

1. Kostenvoranschlag vom Installationsbetrieb einholen

Im ersten Schritt nehmen Sie Kontakt zu einem Installationsbetrieb Ihrer Wahl auf und lassen sich einen individuellen Kostenvoranschlag für Ihre neue Heizung erstellen.

2. Förderantrag beim BAFA stellen

Anschließend können Sie Ihren Förderantrag bei der BAFA einreichen. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung der Förderung und helfen Ihnen, die nötigen Unterlagen zusammenzustellen.

3. Förderung erhalten

Die Förderung wird Ihnen direkt auf Ihr Konto überwiesen.

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