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Förderung und Finanzierung

Regionale Photo­voltaik Förder­programme in NRW

Neben bundes- oder landesweiten Förderungen für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher gibt es auch einige Städte in NRW, die die Installation einer Photovoltaikanlage bezuschussen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Achtung: Sie müssen die Förderung vor Beauftragung eines Installationsbetriebs beantragen. 

Köln

Die Stadt Köln fördert die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 kWp auf dem Dach eines Altbaus. Die Förderhöhe beträgt 150 € pro kWp installierter Leistung. Die mit Fördermitteln gedeckten Kosten dürfen nicht mietwirksam umgelegt werden.  

Beispiel

Gesamtkosten der Photovoltaikanlage: 12.000 €
Leistung der Photovoltaikanlage: 9 kWp
Förderhöhe: 150 € pro kWp

Förderung: 9 x 150 € = 1.350 €
Verbleibende Kosten= 12.000 € -1.350 € = 10.650 €

Antragsstellung

Stellen Sie Ihren Förderantrag sobald Sie ein Angebot für Ihre Anlage haben, denn Sie müssen die Förderung vor der entgültigen Beauftragung beantragen. Möchten Sie Ihre Anlage besonders schnell realisieren, ist es möglich einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn zu stellen. Wird dem stattgegeben können Sie bereits vor Genehmigung Ihres Förderantrags mit der Realisierung Ihrer Anlage beginnen. 

Welche Unterlagen für den Antrag erforderlich sind, erfahren Sie hier. ( Unterpunkt Photovoltaikanlage – PDF Infoblatt Photovoltaikanlage). Reichen Sie alle Unterlagen vollständig ein, dauert die Bearbeitung eines Antrags drei bis vier Wochen. 

Düsseldorf

Photovoltaikanlagen

Düsseldorf fördert die Neu-Installation einer Photovoltaikanlage mit bis zu 30 kWp Leistung. Für Anlagen bis 10 kWp beträgt die Förderhöhe pauschal 500 €. Anlagen mit einer Leistung von 10-30 kWp erhalten 7,5 % der anrechenbaren Brutto-Investitionskosten. Die Brutto-Investitionskosten sind die gesamten beim Kauf der Anlage angefallenen Kosten vor Abzug von Steuern.Bedingung für eine Förderung ist, dass die Wirkleistung auf 70% der installierten Leistung begrenzt wird oder alternativ eine technische Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung existiert. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt erst nach Inbetriebnahme der Anlage.

Speicher

Wird ein Stromspeicher in Kombination mit der Photovoltaikanlage errichtet oder wird eine bestehende Photovoltaikanlage bis 30 kWp um einen Speicher ergänzt, ist ebenfalls eine Förderung möglich. Die Förderhöhe beträgt 20% der anrechenbaren Brutto-Investitionskosten (einschließlich Gerätekosten).

Voraussetzung für eine Förderung ist allerdings, dass die Photovoltaikanlage nach dem 31. Dezember 2012 in Betrieb genommen wurde. Zudem darf die Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt maximal 60 % der installierten Leistung betragen. Pro Photovoltaikanlage wird nur ein Speicher gefördert.

Schließlich muss der Speicher folgende technische Komponenten enthalten:

  • Lithium-Ionen Speicher mit Zeitwertersatzgarantie 7 Jahre
  • Energiezähler zur Erfassung relevanter Messgrößen
  • Batteriewechselrichter bei AC-Kopplung

Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung ist ebenfalls erst nach der Inbetriebnahme oder aber nach Vorlage des “PV-Speicherpasses” möglich.

Was ist der PV-Speicherpass?

Der PV-Speicherpass ist eine Dokumentation für Photovoltaik Speicher. Er ist ein Merkmal für die Qualität und Sicherheit von PV-Speichern und macht eine Vergleichbarkeit unter den verschiedenen Technologien und Systemen möglich. Registrierte Installateure können Speicherpässe für ihre Kunden ausstellen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.photovoltaik-anlagenpass.de

Münster

Münster fördert die Installation eines stationären Batteriespeichers unabhängig der Speichergröße, wenn gleichzeitig eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage mit einer Größe zwischen 5 und 30 kWp installiert wird. Der Zuschuss beträgt 1.000 € (für Lithium-Eisen-Phosphat-Speicher).

Der Speicher muss eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens 7 Jahren haben damit er zur Förderung berechtigt ist. Außerdem muss die Einspeiseleistung auf 60 % der installierten Leistung begrenzt werden. 

Kreis Düren

Der Kreis Düren förderte den Kauf von Photovoltaikanlagen und Ladestationen für Elektroautos (Wallboxen) mit 1.000€ pro Anlage oder Ladesäule. Bei Investitionen unter 1.000 € erfolgt eine Förderung der tatsächlichen Investitionskosten. Insgesamt stehen für das Programm 1 Million Euro zur Verfügung. In diesem Jahr sind 400.000€ Fördermittel eingeplant. 2020 werden dann nochmals 600.000€ ausgeschüttet. Programmende ist der 31.12.2020. Die Mittelvergabe soll nach dem Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ erfolgen. 

Förderfähig sind Photovoltaikanlagen größer 3,9 kW und Wallboxen oder Ladesäulen ab 3,7 kW. Nicht gefördert werden kann die reine Erweiterung einer bereits vorhandenen Photovoltaikanlage oder der einzelne Erwerb eines Batteriespeichers. Die Photovoltaikanlage darf zudem keine Inselanlage sein und muss die Möglichkeit haben in das öffentliche Versorgungsnetz rückspeisen zu können.

Ergänzend hat die Sparkasse Düren ein Kreditprogramm mit einem auf 10 Jahre befristeten Zins von 0,89% aufgelegt. Hier steht ein Fördervolumen von 10 Millionen Euro zur Verfügung. 

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