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Stromanbieter liefern deutlich weniger Ökostrom als versprochen – Damit könnte bald Schluss sein

Stromanbieter liefern deutlich weniger Ökostrom als versprochen – Damit könnte bald Schluss sein

Ein neues Gutachten des Hamburg Institut im Auftrag der Lichtblick SE zeigt: Deutsche Stromanbieter liefern bis zu 58% weniger Ökostrom als versprochen. Doch mit diesem “legalen Greenwashing” könnte bald Schluss sein. Dazu hat der deutsche Bundestag bereits im Februar dieses Jahres einen neuen Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verabschiedet. Dieser sieht – neben anderen Maßnahmen – mehr Transparenz für Kund:innen bei der Wahl ihres Stromtarifs vor.

E.ON, Vattenfall, RheinEnergie, sie alle haben eins gemeinsam: Sie bieten ihren Kund:innen Ökostrom an, der gar keiner ist. Zumindest kam das Hamburg Institut bei einem Gutachten im Auftrag des Ökostrom Anbieters Lichtblick SE zu eben diesem Ergebnis. Der Grund dafür liegt in der gesetzlichen Auslegung der EEG-Umlage. Diese ermöglicht es Versorgern, ihren Strom aus fossilen Energieträgern als Strom “aus erneuerbaren Energien, finanziert aus der EEG-Umlage” zu kennzeichnen. In der Folge werden deutlich höhere Ökostromanteile ausgewiesen, als in der Praxis erzeugt werden.

Quelle: Lichtblick SE

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bis zu 58% weniger Ökostrom als versprochen liefern einige der untersuchten Unternehmen. Besonders gravierend: Der hohe Kohlestromanteil in vermeintlich klimafreundlichen Tarifen. Hier werden umweltbewusste Kund:innen bewusst getäuscht.

Mit diesem “legalen Greenwashing” soll jedoch dank der EnWG-Novelle bald Schluss sein. Sobald der neue Entwurf in Kraft tritt, können Versorger nur noch den tatsächlich von ihnen beschafften Strom in ihrem Unternehmensmix kennzeichnen. Eine rechnerische Zuordnung für Energie aus EEG-finanzierten Anlagen entfällt somit. Das würde den ausgewiesenen Ökostromanteil vieler Versorger stark nach unten korrigieren.

Diese Neuregelung betrifft jedoch nur den Unternehmensmix, nicht aber den Produktmix. Zur Erklärung: Der Unternehmensmix umfasst die gesamte erzeugte Energie eines Stromversorgers. Hier darf in Zukunft keine Ökostrom mehr ausgewiesen werden, der nur über die EEG-Umlage “reingewaschen” wurde. Der Produktmix hingegen bezieht sich auf den an den Endkunden / die Endkundin verkauften Tarif. Hier kann als auch in Zukunft – trotz der Kennzeichnung als 100% Ökostrom – Kohle- oder Atomstrom bei Ihnen Zuhause ankommen.

Dementsprechend sollten Verbraucher:innen bei der Tarifwahl weiterhin ganz genau hinschauen. Oder Sie gehen auf Nummer Sicher und wählen eine der folgenden zwei Optionen:

Echter Ökostrom: Ja, es gibt ihn, den hundertprozentigen Ökostrom aus Deutschland, ganz ohne Tricks bei der EEG-Umlage. Zu den Anbietern komplett sauberer Energie zählen – neben Lichtblick – die Naturstrom AG, Greenpeace Energy, Polarstern oder auch Die Bürgerwerke. Bei all diesen Anbietern erhalten Sie 100% Ökostrom aus Photovoltaik, Windenergie, Wasserkraft oder Biomasse.

Eine eigene Photovoltaikanlage: Wenn Sie ganz genau wissen wollen, wo Ihr Strom herkommt, ist eine eigene PV-Anlage die beste Wahl. Mit dieser produzieren Sie 100% grünen Strom auf dem eigenen Hausdach: dezentral, ohne Emissionen und für gerade einmal 10 Cent pro Kilowattstunde.

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