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Ist die erste gemeinsame Ausschreibung von Solar- und Windenergieanlagen gescheitert?

Ist die erste gemeinsame Ausschreibung von Solar- und Windenergieanlagen gescheitert?

Die Bundesnetzagentur legte am 12.04. die Ergebnisse der ersten gemeinsamen Ausschreibungsrunde von Solar- und Windanlagen vor. Mit einem durchschnittlichen Zuschlagswert von 4,67 Cent/ kWh gingen alle Zuschläge an Photovoltaikprojekte. Die Bundesverbände für Solar- und Windenergie kritisieren das Verfahren und halten die gemeinsame Ausschreibung für gescheitert.

Bisher ist es nur ein Testlauf, doch zeigt sich, dass gemeinsame Ausschreibungen von Wind- und Solaranlagen funktionieren, könnten sie bald zur Normalität werden. Von 2018 bis 2020 schreibt das Bundeswirtschaftsministerium nun technologieübergreifende Ausschreibungen vor. Das jährliche Ausschreibungsvolumen soll 400 MW betragen. Parallel existieren aber weiterhin noch technologiespezifische Ausschreibungen. Wurde eine bestimmte Leistung an Wind- oder Solarenergie im technologieübergreifenden Ausschreibungsverfahren bezuschlagt, so wird diese Leistung im folgenden Kalenderjahr jeweils von den technologiespezifischen Ausschreibungsvolumen abgezogen. Das stellt sicher, dass die im EEG separat festgelegten Ausbauziele für Solar- und Windenergie unabhängig von der Verteilung der Zuschläge erreicht werden.

Kritik kommt dennoch schon jetzt. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) und der Bundesverband Windenergie (BWE) lehnen gemeinsame Ausschreibungen entschieden ab. Dass in der ersten Ausschreibungsrunde alle Zuschläge mit einem durchschnittlichen Zuschlag von 4,67 Cent / kWh an Photovoltaikprojekte gingen, wird als Zeichen dafür gesehen, dass das Verfahren gemeinsamer Ausschreibungen Wind- und Solarenergie gegeneinander ausspielen kann. Damit die Energiewende gelingt, brauche es jedoch ein miteinander statt ein gegeneinander, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Solarwirtschaft, Carsten König.

Recht hat er, damit die Versorgungssicherheit in einer erneuerbaren Energieversorgung gewährleistet werden kann, ist ein Mix aus Solar und Windenergie unerlässlich. Denn gerade wenn die Sonne nicht scheint gibt es häufig höhere Windgeschwindigkeiten aufgrund von Tiefdruckgebieten. Im Sommer, wenn Photovoltaikanlagen Produktionsspitzen erreichen, ist es hingegen häufiger windstill. Um die Klimaziele überhaupt zu erreichen, müssten die Ausbaukorridore zudem generell deutlich angehoben werden. Da erscheint das Ausbremsen einer Technologie zugunsten einer anderen wenig sinnvoll. Es müsste vielmehr massive Anreize für den Ausbau beider Technologie geben. Natürlich könnte es sein, dass auch die vollständige Umstellung auf technologieübergreifende Ausschreibungen einen Ausgleich zwischen Solar- und Windenergie mit sich bringen würde. Doch warum so kompliziert?

Ob die Ausschreibungen für Wind und Solar komplett auf technologieübergreifend umgestellt werden bleibt abzuwarten. Derzeit prüft die Bundesregierung erst einmal die Praktikabilität des neuen Systems.

 

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